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Zwischenfall im tschechischen Kernkraftwerk nahe bayerischer Landesgrenze

Im tschechischen Kernkraftwerk Temelin hat es einen Zwischenfall gegeben. Der erste Reaktorblock musste außerplanmäßig vom Netzt genommen werden, weil der Turbogenerator eine erhöhte Vibration aufwies. Der Auslöser war, laut Betreiber, äußere Temperaturschwankungen. Nach Einschätzung der tschechischen Atomaufsichtsbehörde hat der Vorfall aber keine Auswirkungen auf die nukleare Sicherheit der Anlage. Weil es in der Vergangenheit aber immer wieder ähnliche Probleme gegeben hat, fordern die hochfränkischen Grünen schon seit Jahren die Schließung der Atomanlage. Diese befindet sich nur etwa 60 Kilometer von der Bayerischen Landesgrenze entfernt.