Zwei Jahre Bewährung für Kirchenpfleger

Ein Kirchenpfleger, der in einer kleinen Kirchengemeinde bei Mistelgau 90.000 Euro in die eigene Tasche abgezweigt haben soll, stand jetzt vor Gericht. Der 60-Jährige hat ein Geständnis abgelegt. Er wurde wegen Untreue in 22 Fällen, in denen er in die Kasse gegriffen hatte, verurteilt, zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Zu seinen Gunsten hat das Gericht gewertet, dass der Mann, der als Finanzberater arbeitet, den Schaden wieder gutmachen will.