Urteil im „Grabstein-Prozess“ gefallen

Im Fall um die echten Grabsteine im Freizeitpark Geiselwind hat das Amtsgericht Kitzingen heute (12.10.) ein Urteil gefällt. Der Angeklagte muss nun eine Geldbuße von 1.200 Euro zahlen, kommt aber mit einer Verwarnung davon. Der Mann hatte vor dem Horrorhaus im Freizeitpark Grabsteine mit originalen Inschriften zu Dekorationszwecken aufgestellt, ohne zuvor die Namen der Toten zu entfernen. Ein Mädchen aus Lichtenfels erkannte im Sommer 2017 den Grabstein ihres verstorbenen Großvaters, seine Witwe erstattete daraufhin Anzeige.