Überblick zu den Änderungen für Schüler

Für die Abschlussklassen geht es nach mehrwöchiger Corona-Pause am Montag wieder in die Schulen.

Das Kultusministerium hat für die Öffnung der Schulen genaue Infektionsschutzmaßnahmen vorgeschrieben. Klassen sollen geteilt werden: In Förderschulen dürfen maximal 9 Schüler in einer Klasse sein, in den übrigen Schulen höchstens 15 Kinder. Alle sollen an Einzeltischen sitzen, es gilt eine frontale Sitzordnung und ein Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern. Partner- und Gruppenarbeit darf es nicht geben. Die Klassenräume sollen nach jeder Schulstunde mindestens fünf Minuten durchgelüftet werden.

Die Pausen sollen die Schüler im Klassenzimmer oder nach Gruppen zeitversetzt verbringen – unter strenger Aufsicht. Gegebenenfalls soll es an den Schulen auch einen zeitlich versetzten Unterrichtsbeginn oder „Schichtbetrieb“ geben.

 

An den Schulen wurden dem Minister zufolge bewusst Bedingungen geschaffen, dass der nötige Abstand eingehalten werden kann. Masken seien in den Schulen zwar in ganz bestimmten Situationen angemessen. Ein Unterricht mit Masken sei aber kaum durchführbar. Laut Piazolo soll den Schülern eine Maske zur Verfügung gestellt werden, sofern sie keine haben.

Auch nach der Rückkehr aller Schüler werde es nicht möglich sein, dass sich alle Schüler gleichzeitig an den Schulen aufhalten. Dafür müssten nun Regelungen entwickelt werden. Möglich sei eine Schichtung nach Wochen oder nach Tagen.

Die bisher geplanten Terminen für die Abschlussprüfungen: Abitur ab dem 20. Mai, Prüfungen an Mittelschulen ab 6. Juni, Realschulen ab 30. Juni. bleiben bestehen!

Lehrer mit Vorerkrankungen werden dem Minister zufolge nach Vorlage eines Attests von der Pflicht zum Präsenzunterricht befreit. Die über 60-Jährigen würden derzeit nicht benötigt, sie könnten aber freiwillig unterrichten.