Missbrauchsstudie der katholischen Kirche

Insgesamt 1711 Akten haben die Verantwortlichen in der aktuellen Missbrauchsstudie der katholischen Kirche durchgearbeitet. Dabei wurden insgesamt 88 Opfer im Zeitraum zwischen 1946 und 2015 gezählt. Der Bamberger Generalvikar Georg Kestel rief bei der heutigen (25.09.) Veröffentlichung dazu auf, die Täter zur Verantwortung zu ziehen und den Opfern Gerechtigkeit zukommen zu lassen. Außerdem sehe er die Notwendigkeit über das Zölibat – also die Verpflichtung von Priestern zur Ehelosigkeit – zu diskutieren. Auch sollten die Themen Missbrauch, Übergriffe und Sexualität stärker in die Priesterausbildung einbezogen werden.