Messerstecherei in Kulmbacher Asylunterkunft: Angeklagter soll Erinnerungslücken haben.

Am Landgericht in Bayreuth läuft seit gestern der Prozess um eine Messerstecherei in einer Kulmbacher Asylbewerberunterkunft. Angeklagt ist ein 18-jähriger Iraner – wegen versuchten Totschlags. Er soll im Sommer mit einem Messer auf einen Mitbewohner losgegangen sein. Der 50-jährige Mann aus Afghanistan erlitt eine schwere Stichverletzung.

Der Angeklagte entschuldigte sich zum Prozessauftakt gestern Vormittag bei seinem Opfer.. An den Messerstich selbst könne er sich aber nicht mehr erinnern, weil er zum Tatzeitpunkt betrunken gewesen sei und am Vortag Drogen genommen habe.
Der Tat am 17. Juli war ein Streit vorangegangen. Nach Aussage des 50-jährigen habe der junge Iraner wohl seine Familie beleidigt. Der Prozess wird am Montag fortgesetzt.