Lokführer eines „Geisterzugs“ soll Strafe zahlen

Für den Lokführer eines „Geisterzuges“, der im August letzten Jahres mehr als 80 Kilometer ungebremst durch Oberfranken und die Oberpfalz gerollt war, hat die Staatsanwaltschaft Hof einen Strafbefehl beantragt. Der Mann soll den mit Holz beladenen Güterzug ohne Bremsen gesteuert haben, der Grund, er hatte beim Ankuppeln zwei Leitungen nicht verbunden, bedeutet, die angehängte Güterwaggons hatten keinerlei Bremswirkung, der Zug hätte entgleisen können. Jetzt soll er eine Strafzahlung leisten.