Lehrerverbände kritisieren Fortsetzung des Distanzunterrichts

Ab heute gilt Distanzunterricht für alle Schularten und Jahrgangsstufen. Sobald es das Infektionsgeschehen nach dem 31. Januar 2021 wieder zulässt, wird eine Rückkehr zum Präsenzunterricht – nach Jahrgangsstufen gestaffelt – angestrebt, wie es in der Pressemitteilung der Staatskanzlei heißt. Die Faschingsferien im Februar fallen aus, stattdessen soll Unterricht nachgeholt werden.

Während sich die Schulen in der Region für den Distanzunterricht gewappnet sehen, kritisieren die Lehrerverbände die Fortsetzung des Heimunterrichts. Vor allem für Schüler der Abschluss- oder Übergangsklassen könnten Probleme entstehen, wenn Stoff nicht richtig oder nur langsam vermittelt werden kann. Wenn Prüfungen verschoben werden, könnte es Probleme mit dem Berufseinstieg oder dem Studienstart geben. Aber auch den Lernfortschritt der 1. und 2.-Klässler sieht man gefährdet, so Henrik Schödel vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband Oberfranken, dieser könnte sich in die folgenden Schuljahre weiterziehen.