Landgericht Bayreuth: Plädoyers im Messer-Prozess

Seit letzter Woche muss sich in Bayreuth ein Mann vor Gericht verantworten, der einem anderen im Streit ein Messer ins Gesicht gerammt haben soll. Gestern haben Staatsanwaltschaft und Verteidigung die Plädoyers gesprochen. Die Forderung der Staatsanwaltschaft: versuchter Totschlag und neun Jahre Haft – plus noch zusätzlich drei Monate, weil der Angeklagte auch noch sein Hakenkreuz-Tattoo am Bahnhof gezeigt haben soll. Der Verteidiger fordert wegen gefährlicher Körperverletzung vier Jahre und drei Monate. Das Urteil soll am Mittwoch fallen.