Kampf gegen Eichenprozessionsspinner in Kulmbach

Die erste Runde im Kampf gegen den gefährlichen Eichenprozessionsspinner ist an die Kulmbacher Stadtförsterin Carmen Hombach gegangen. Die Stadt hat eine spezielle Spritze mit einem stark verdünnten Extrakt des Neembaumes angeschafft. Das kann weit oben in den Eichen verteilt werden, um den Eichenprozessionsspinnern entgegenzuwirken. Das Mittel ist für Menschen, Bienen und andere Säugetiere ungefährlich. Die Kulmbacher Grünen-Kreisvorsitzende Dagmar Keis-Lechner sieht das Ganze allerdings kritisch, da das Extrakt doch ein Pflanzenschutzmittel sei und die Eichenprozessionsspinner auch zur Natur gehören.