Immer weniger Apotheken in Oberfranken

Die Zahl der Apotheken in Oberfranken sinkt – und das schon seit Jahren, meldet der Kurier. Die Zeitung beruft sich auf Angaben des Bayerischen Apothekerverbandes. Demnach habe es Ende letzten Jahres noch 286 Apotheken gegeben. Vor zehn Jahren waren es noch gut 50 mehr. Oberfranken sei die Region mit dem bayernweit größten Apotheken-Schwund. Hauptgründe seien die Herabsetzung der Vergütung von Rezepten nach einer Gesetzesänderung vor zehn Jahren und der Umstand, dass gerade in ländlichen Regionen viele Hausarztpraxen geschlossen wurden.