Geldstrafe nach tankkarten-Betrug

Wegen neunfachen Betrugs stand ein 22-Jähriger in dieser Woche vor dem Lichtenfelser Amtsgericht. Das berichtet der Fränkische Tag. Der Vorwurf: Der junge Mann soll mehrfach mit der Tankkarte seines Arbeitgebers seinen Privatwagen getankt haben. Dabei ging allerdings nicht sehr clever vor. Statt Diesel tankte der Angeklagte Benzin, was auch auf der Abrechnung des Arbeitgebers erschien. Insgesamt hat der 22-Jährige so innerhalb von etwa zwei Wochen für 570 Euro getankt. Weil der Angeklagte bisher noch nie mit dem Gesetz in Berührung kam und sich geständig zeigte, beließ es die Richterin bei einer saftigen Geldstrafe in Höhe von 2.700 Euro.