Ermittlingen im Fall Daniel W. gehen weiter

Im Fall des gewaltsamen Todes des Bayreuthers Daniel W. setzt die Soko Radweg auch am Freitag (21.8.) ihre umfangreichen Suchmaßnahmen am Leichenfundort fort. Unterstützt werden die Ermittler dabei von der Bereitschaftspolizei. Mittlerweile steht wohl fest, dass der 24-Jährige nicht erschossen worden ist. Zu den genauen Todesumständen macht die Soko aber bislang keine weiteren Angaben. Daniel W. war am frühen Mittwochmorgen (19.8.) auf einem Radweg an der Dr.-Konrad-Pöhner-Straße, nahe der Universität, tot aufgefunden worden. Aufgrund der schweren Verletzungen gehen die Ermittler von einem Tötungsdelikt aus. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

 

 

Hier die Meldung der Polizei:

 

Ermittler der Soko Radweg gehen Hinweisen nach

 

BAYREUTH. Mit Hochdruck arbeiten die Soko Radweg und die Staatsanwaltschaft Bayreuth an der Aufklärung des Gewaltverbrechens, bei dem in der Nacht zum Mittwoch ein 24 Jahre alter Mann in Bayreuth getötet wurde.

 

Der junge Mann aus Bayreuth, der mit einem Fahrrad, aus dem Stadtgebiet kommend, in Richtung Oberkonnersreuth unterwegs war, wurde gegen 0.45 Uhr von Passanten auf dem Fuß- und Radweg zwischen der Dr.-Konrad-Pöhner-Straße und der Fraunhoferstraße gefunden und wies tödliche Verletzungen auf. Das vorläufige Ergebnis der Obduktion bestätigt, dass der Mann aufgrund massiver Gewalteinwirkung starb. Einzelheiten zu den Verletzungen können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden.

 

Soko arbeitet auf Hochtouren

Unmittelbar nachdem der Leichnam entdeckt worden war, nahmen Spurensicherer und kriminalpolizeiliche Ermittler ihre Arbeit auf. Die derzeit über 30-köpfige Sonderkommission, die sich aus Beamten verschiedener oberfränkischer Polizeidienststellen zusammensetzt, wertet derzeit die gesicherten Spuren auch in Zusammenarbeit mit der Rechtsmedizin aus und geht den Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Weiterhin versuchen die Ermittler Hinweise aus dem Bereich des persönlichen Umfeldes des Opfers zu erlangen und führen umfangreiche Befragungen von Anwohnern durch. Auch Beamte der Operativen Fallanalyse (OFA) aus München sind in die Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei Bayreuth eingebunden.

 

Umfangreiche Spurensuche

Darüber hinaus führten Einsatzkräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Polizeihundeführer und die Besatzung eines Polizeihubschraubers seit dem Leichenfund täglich umfangreiche Suchmaßnahmen nach Spuren und Beweismitteln auf dem weitläufigen Gelände durch, die ebenso am Freitag fortgesetzt wurden. Im Rahmen der akribischen Suche pumpten die Beamten am Donnerstag mit Hilfe der Feuerwehr auch ein größeres Wasserauffangbecken ab.

 

Wichtige Zeugenhinweise

Zur Aufklärung des Tötungsdeliktes bitten die Ermittler nach wie vor um Hinweise von Zeugen, die in der Nacht zum Mittwoch oder womöglich auch schon weit vorher Wahrnehmungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit dem Gewaltverbrechen in Verbindung stehen könnten. Das bei der Kripo Bayreuth eigens eingerichtete Hinweistelefon ist unter der Tel.-Nr. 0921/506-2444 erreichbar.