CSU-Landtagsabgeordneter hält Rassismusvorwürfe um Coburger Wappen für unbegründet

Der Coburger Mohr als Wappen der Stadt ist derzeit aufgrund einer Rassismus-Debatte stark umstritten. Dafür, dass der Mohr nicht aus dem Stadtbild von Coburg verschwindet, setzt sich CSU-Landtagsabgeordneter Martin Mittag ein. Hintergrund: Beim Bayerischen Landtag ist die Petition einer Frau eingegangen, die möchte, dass das Wappen schnellstmöglich geädert wird. Hinter der Darstellung des Coburger Mohrs verstecke sich keinerlei rassistische Botschaft, so Mittag. Der heilige Mauritius sei ein wichtiger Pfeiler in der Stadtgeschichte. Eine Durchsetzung der eingereichten Petition sei damit nicht vertretbar, schreibt der Politiker.