Bewährungsstrafe und Therapie nach Besitz von Material, das sexuaisierte Gewalt an Kindern verherrlicht

Mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten ist ein Mann aus dem Landkreis Kulmbach davongekommen, der vor dem Kulmbacher Amtsgericht wegen des Besitzes Tausender kinderpornografischer Bilder und Videos angeklagt war. Richterin Sieglinde Tettmann erklärte laut Bayerische Rundschau die vergleichsweise milde Strafe zum einen mit dem Geständnis des Mannes und seiner Ankündigung, er habe bereits eine Therapie bei einem Psychiater begonnen. Der PC und diverses Computer-Material des Mannes sind eingezogen worden. Auf die Spur war ihm eine amerikanische Organisation gekommen, die die deutschen Behörden informiert hatte. Im letzten Juni war die Wohnung des 41-Jährigen durchsucht worden.