Berufungsverhandlung im Volksverhetzungsprozess in Würzburg

Etwa ein Jahr nach einem Urteil wegen Volksverhetzung gegen vier Rechtsgesinnte in Würzburg steht heute die Berufungsverhandlung vor dem Landgericht an. Die Angeklagten sollen beim Würzburger Faschingszug 2017 gegen Flüchtlinge gehetzt haben. Sie und die Staatsanwaltschaft hatten gegen das Urteil des Amtsgerichts Würzburg vom September 2019 Rechtsmittel eingelegt. Die Staatsanwaltschaft möchte höhere Strafen; die Verdächtigen im Alter zwischen 28 und 61 Jahren hatten in erster Instanz Freisprüche beantragt.