Bambergs Oberbürgermeister nimmt Einspruch gegen Strafbefehl zurück

Der Strafbefehl des Amtsgerichtes Bamberg gegen Oberbürgermeister Andreas Starke hat in den vergangen Monaten für Wirbel gesorgt. Der OB hatte dagegen Einspruch erhoben. Diesen Einspruch gegen den Strafbefehl wegen der Herausgabe von Adressen hat er jetzt zurückgenommen.
Es hätte am 19. August vor dem Bamberger Amtsgericht ein Prozess gedroht. Eben, weil er diesen Strafbefehl abgelehnt hatte. So ein öffentlicher Gerichtstermin wäre für alle Beteiligten und das Image der Stadt belastend gewesen. Starke soll im Kommunalwahlkampf 2020 unzulässig Daten weitergegeben haben.  Demnach sei er verantwortlich dafür gewesen, dass widerrechtlich die Adressdaten von mehreren tausend Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund herausgegeben wurden.