Anwalt der aserbaidschanischen Familie kritisiert Abschiebung

Nach der Abschiebung des 13-jährigen Mädchens und seiner Mutter aus Kulmbach nach Aserbaidschan hat sich jetzt deren Anwalt zu Wort gemeldet. Er  kritisiert die Vorgehensweise der Regierung von Oberfranken. Die Abschiebung der halben Familie in einer so wörtlich „Nacht- und Nebelaktion“ sei nicht gerechtfertigt. Die Familie aus Aserbaidschan hat seit acht Jahren in Deutschland gelebt, der Sohn sei sogar hier geboren. Dienstag Nacht war die Mutter und die 13-jährige Tochter überraschend aus Kulmbach abgeschoben worden. Der Sohn ist beim getrennt lebenden Vater geblieben.